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Saline Bad

Das Technische Halloren- und Salinemuseum
in Halle (Saale)

Die Geschichte der Stadt Halle an der Saale war über Jahrhunderte hinweg eng mit der Salzgewinnung verbunden. Voraussetzung dafür bot eine geologische Besonderheit, die sogenannte „Hallesche Marktplatzverwerfung“, die seit dem Mittelalter die Förderung von hoch konzentrierter Sole aus 14 – 35 m tiefen Brunnen und die Anlage von zwei Salzwerken ermöglichte.

Den bedeutendsten Gewerbezweig der Stadt dokumentiert das auf dem Gelände der ehemals „Königlich Preußischen“, später „Pfännerschaftlichen Saline“ gelegene Technische Halloren- und Salinemuseum.

Nach Einstellung der Salzproduktion 1964 wurden 1967/69 im Uhrenhaus und im Siedehaus VI das Hallorenmuseum und die technische Schausiedeanlage eröffnet.

Trotz nachfolgender umfangreicher Abbruchmaßnahmen hat sich ein industriegeschichtlich bedeutendes Ensemble mit Salinenarchitektur des 18. bis 20. Jahrhunderts erhalten, das zu den ältesten und bedeutendsten salinengeschichtlichen Denkmalen Deutschlands zählt.

In den Jahren 2020/21 wird eine umfangreiche Sanierung des Salineensembles erfolgen. Für 2022 ist die Wiedereröffnung des Museums mit einer dann neugestalteten Dauerausstellung geplant.

Gegenwärtig sind Museum und Ausstellung geschlossen. Ab voraussichtlich Mai 2020 wird eine Interimsausstellung im Stadtmuseum Halle das Halloren- und Salinemuseum vertreten. 

    
Stand März 2020

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