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Exponat des Monats

Donnerstag, den 02. Mai 2013 14:08

Steinernes Hauszeichen „Zum Rosenbaum“


In früheren Zeiten war es üblich, Häusernamen zu verwenden. Der Name des Hauses wurde bildlich dargestellt. So war es auch beim Wein- und Wirtshaus „Zum Rosenbaum“, über dessen Eingang eine plastische Darstellung des Rosenbaums, sogar ursprünglich farbig gefasst, mitsamt dem Namen angebracht war. Das Haus stand in der Ritterstraße, diese war eine Parallelstraße zum Alten Markt. Die Ritterstraße wurde im Zuge der sozialistischen Umgestaltung der Altstadt von Halle in den 1970er und 1980er Jahren liquidiert, jetzt steht dort eine Plattenbauzeile. Somit ist dieses Hauszeichen das letzte erhaltene Relikt der Ritterstraße.

Mit dem Haus „Zum Rosenbaum“ wird auch eine sagenhafte Geschichte verbunden:

Als im 30-jährigen Krieg ein kaiserliches Regiment unter dem Obristen Heydau in Halle lag, gerieten etliche Halloren mit einigen kaiserlichen Kürassieren in diesem Hause in Streit. Aus einigen Handgreiflichkeiten entstand ein blutiges Scharmützel, welches 14 Halloren und mindestens 16 Kaiserlichen das Leben kostete. Der Magistrat der Stadt Halle hatte große Mühe, den rachewütigen Obristen Heydau davon abzubringen, mit Geschütz die Thalsaline dem Erdboden gleich machen zu lassen.


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