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Exponat des Monats

Freitag, den 05. Juli 2019 13:15

Pfänner-Baustein, um 1930


Mit Übernahme der Königlich Preußischen Saline 1868 erweiterte die Hallesche Pfännerschaft ihre Geschäftsfelder, neben Siedesalz richtete sich das Augenmerk auf die Nutzung der eigenen Braunkohlegruben und der daraus sich ergebenden Folgeprodukte.
Durch die nun mit der Übernahme hinzugekommenen Kohlegruben in Langenbogen und Zscherben wurde die Pfännerschaft zum Hersteller von Schwelteer und Kohlen-Briketts, Nasspresssteinen sowie Grude-Koks. Zwei Ziegeleien kamen bald hinzu, die das Brennmaterial ebenfalls aus den pfännerschaftseigenen Kohlegruben bezogen.
Zur Absicherung der Produktion wurden weitere Kohlefelder und Brikettfabriken erworben und ausgebaut: „Pfännerhall“ bei Merseburg (Neubau und Aufschluss ab 1911/12) und in der Lausitz „Ernst Friedrich“ bei Senftenberg (Übernahme 1906). Zur Erwerbung in Senftenberg gehörte eine Glashütte, bei der durch Zukauf der Magdalenenhütte im benachbarten Großräschen (1912) das Sortiment der Glasprodukte erweitert wurde, welches hauptsächlich aus Flaschenprodukten und anderen Hohlgläsern (z. B. Einweckgläser) bestand.
Ein spezielles Erzeugnis der Magdalenenhütte waren „Fensterglassteine“, die als „Pfänner Baustein“ markiert waren und besonders in Industriebauten Anwendung fanden.

Länge: 18 cm
Breite: 7 cm
Höhe: 8 cm

© Foto: Hallesches Salinemuseum e.V.


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