Mittwoch, den 04. Mai 2011 10:35
Halloren- und Salinemuseum eröffnet Jahresprojekt:
"Sagen und Mythen des weißen Goldes"

Vor genau 1050 Jahren wurden in der Schenkungsurkunde Otto I. an das Moritzkloster zu Magdeburg erstmalig die salzigen Quellen bei dem Ort Giebichenstein erwähnt. Das Technische Halloren- und Salinemuseum hat dieses Jubiläum zum Anlass genommen, Sagen und Mythen des weißen Goldes in einer Veranstaltungsreihe zu thematisieren.
Den Auftakt dazu gab ein Vortrag von Frau Dr. von Lips. Sie bot den mehr als 80 anwesenden Gästen unterhaltsame und differenzierte Einblicke zur Unterscheidung von Märchen, Mythen und Aberglaube.
Bekanntlich steht in Halle der sogenannte Saal- oder auch Solaffe als Sagengestalt für den reichen Schatz an Überlieferten. Das der Affe abgeleitet von Alp dabei für einen Kobold und Saal (Sol) für trübe Flüssigkeit steht, war für einige Anwesende dann doch überraschend.
Die sagenhafte Entdeckung der halleschen Salzquellen durch ein Schwein war aber ein echter Glücksfall, so die Germanistin von Lips.
Damit ist das Borstentier ein echtes hallesches Glücksschwein.
Glück hat auch der Hallesche Salinemuseum e.V., neben der Förderung der Stadt Halle (Saale), unterstützt auch das Land Sachsen-Anhalt die geplanten 25 Veranstaltungen des Jahresprojekts. Neben Lesungen und Führungen, erwartet die Besucher kreative Angebote des Museums. Im zweiten Halbjahr kündigt das Museum eine Publikation zum gleichen Thema an.
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