Seit mehr als 1.200 Jahren begleitet das Salz die Geschichte von Halle an der Saale.
Auch wenn hier nicht mehr industriell Salz gewonnen wird, gibt es dennoch eine lebendige Erinnerungskultur des „weißen Goldes“. So wird heute die Geschichte und Tradition des Salzwerkes vor allem von den Mitgliedern der Salzwirker - Brüderschaft im Thale zu Halle, welche Halloren genannte werden, wach gehalten. Die Halloren, Nachfahren der früheren Salzarbeiter, fühlen sich nach wie vor mit ihrer Stadt Halle (Saale) fest verbunden. Wie in alten Zeiten sehen sie sich in immer noch in der Pflicht, einen Beitrag für das Gemeinwohl der Stadt Halle (Saale) zu leisten. Mit ihrem Auftreten in der Öffentlichkeit sind sie lebendiges Zeugnis einer stolzen Salztradition und wechselvollen Stadtgeschichte. Seit der Eröffnung des Technischen Halloren- und Salinemuseums im Jahre 1969 nutzen und unterstützen die Halloren diese Einrichtung als ihre Heimstätte ihrer Tradition. Hier praktizieren sie den alten Traditionen Ihrer Brüderschaft folgend ein beispielgebendes Zusammenleben von Familien, welches von gegenseitiger Hilfe und Unterstützung getragen wird.
- „Hallore-Siedesalz – rein – bekömmlich – leicht löslich“ –